Sind Sie auch Generation Goldfisch?

Ein Goldfisch hat eine Aufmerksamkeitsspanne von etwa 9 Sekunden. Und wie hoch ist die des Menschen?

8 Sekunden. 8 Sekunden Aufmerksamkeit!

Da muss sich jeder, der etwas sagen will, beeilen.

Wenn ich höre, dass uns täglich rund 10.000 Werbebotschaften erreichen, dann wundert mich dies nicht.

Und ich gebe zu, meine Aufmerksamkeit ist ein Floh.

Hopp und weg. In 4 Sekunden. Generation Floh.

Offen gesagt: vieles ist mir zu kompliziert, zu langatmig, zu diffus. Oder zu abstrakt, zu plakativ und zu oberflächlich.

Weil ich ja nur 4 Sekunden Zeit habe. Ehe der Floh weiterhupft. Und genau da liegt der Floh begraben.

Ob am echten oder am virtuellen Schaufenster – wer will nicht auf den ersten Blick verstehen, worum es geht?

Wenn der Kunde uns die Frage stellt

„Und was bieten Sie an?“

dann sollten wir doch eine gute Antwort parat haben. Und keinen langen Text.

Denn 3 Dinge fesseln garantiert nicht meine Aufmerksamkeit

  • „Der Kunde steht bei uns im Mittelpunkt“
  • „Maßgeschneiderte Lösungen für Sie“
  • „Qualität und Kompetenz“

Weil bei mir kein Gefühl, keine Emotion und kein Vertrauen aufkommt. Wie auch? Es ist mir viel zu abstrakt und mir werden überall maßgeschneiderte Lösungen angeboten.

Die Botschaft mit Leben füllen, darauf kommt es an.

„Da verraten Sie aber nichts Neues, Frau Sowa!“, werden Sie sagen. Stimmt!

Die Frage ist nur: warum gelingt es dann sooft nicht?

Unternehmensfilme sind da ein schönes Beispiel. Eigentlich das ideale Medium, um einen kurzen Blick in die Seele des Hauses zu geben.

Doch auch da ertappe ich mich, dass meine Aufmerksamkeit die ersten 4 Sekunden nicht übersteht.

Das Web ist voll von guten Tipps und Studien, wie der User sich verhält. Im Juni 2015 hat Google hier ein paar aufschlussreiche Infos zum Nutzerverhalten gepostet: Wer klickt wann weg? Und wer bleibt dran? 

Wollen wir mit unserem Unternehmensfilm etwas bewegen, so müssen wir das berücksichtigen. Doch dieses Wissen allein genügt oft nicht.

Entscheidend ist doch, dass wir wissen, was uns ausmacht. Was uns besonders macht. Was der Kunde mit uns erlebt, wenn er sich für eine Zusammenarbeit mit uns entscheidet.

Und das ist weit mehr als „wir haben, wir bieten, wir sind“.

Es geht auch anders

Einen sehr schönen Beweis, wie es gehen kann, habe ich bei Mondi gefunden. Ein wirklich witziger Unternehmensfilm, der auf all’ diese ausgetretenen Botschaften verzichtet. So kann das Angebot von Dienstleistungen leichtfüßig daherkommen.

Google hat in einer Studie herausgefunden, dass Humor bei Videos punktet. Die Nutzer bleiben bis zum Ende dran. Und das ist mir hier auch so ergangen. Denn schliesslich wollte ich die Auflösung wissen!

Ein sehr schöner Spannungsbogen

Doch angenommen, Sie arbeiten mit großem, schwerem Gerät. Angenommen Sie liefern Ihren Kunden „harte“ Ware – Beton, Stahl, große Bauten.

Und angenommen, Sie wollen auf Humor verzichten: Wie kann dieses wirklich „trockene“ Thema uns emotional ansprechen?

Das geht! Im Unternehmensfilm von OTTO Quast finden Sie ein sehr schönes Beispiel: Schweres Gerät und Menschlichkeit. Das passt zusammen.

Zum Glück ohne den professionellen Sprecher, der uns wiedermal über Tradition, Qualität und Kompetenz belehrt!

Denn das lässt sich auch anders darstellen.

Sehen Sie hier. Da hat sogar meine Floh-Aufmerksamkeit kurz inne gehalten und zugehört.

Was soll ich sagen? Das hat mich inspiriert:

Ein Unternehmensfilm ist eine sehr schöne Sache. Er darf nicht zu lang und nicht zu kurz sein. Er muss Spaß machen und soll dazu verleiten zu Ende zu schauen.

Und natürlich soll er auch ein Gefühl für das Unternehmen vermitteln.

Was bei OTTO Quast gelungen ist, finde ich. Das Gefühl für die Menschen, die dort arbeiten. Und es ist ein sympathisches Gefühl, das bei mir hängengeblieben ist.

Doch können wir uns den Unternehmensfilm nur leisten, wenn wir ein gutes Budget und viele Ressourcen haben?

Oder kann auch mit bescheidenen Mitteln etwas gestaltet werden?

Und wie kommen wir auf diese Impulse, wenn wir einen ansprechenden Film präsentieren wollen?

Wie hat es OTTO Quast geschafft, so authentisch und sympathisch daher zukommen?

Das würde ich gerne wissen. Sie auch?

Darum werde ich mich auf den Weg machen.

Vielleicht erfahre ich bei einer Tasse Kaffee von OTTO Quast, wie sie dieses Vorhaben so erfolgreich realisiert haben…

Darüber werde ich Ihnen berichten. Am besten hier. In den nächsten Tagen.

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Viel Spaß mit authentischer Präsentation

wünscht Ihnen Miriam Sowa